Mimosa II
Mimosa II

"Sie zählt zweifellos zu den rätselhaftesten und geheimnisvollsten Kameras, die uns die Fotogerätehersteller zwischen Werra, Elbe und Neiße heute als Relikt hinterlassen haben". (Zitat: zeissikonveb.de)
Frühjahr 1948 - drei Jahre nach Kriegsende - schlossen sich wohl mehrere Fotobauer zusammen und entwickelten / bauten die "Mimosa" aus noch vorhandenen Restmaterialien der zerbombten Fotoindustrie-Werkstätten.

Info: Bitte schaut bei Interesse auf zeissikonveb.de vorbei und sucht in der Navi unter Kameras nach der Mimosa. Dort gibt es einen wirklich ausführlichen Bericht über ihre Geschichte.


Die ersten Testbilder nach langer Zeit
78 Jahre ist sie nun alt (2026). Ich hatte sie zwar 2025 schon bekommen, nur hat es etwas gedauert bis der erste Film belichtet war. Ja, es war nicht einfach mit ihr. 1/200 Sekunde als kürzeste Verschlußzeit - ein 400 ISO Kentmere SW Film - die Entfernung schätzen - die Verschlußzeit schätzen - der Sucher, nur ein viereckiges Loch im Gehäuse mit einem durchgebrochenen Glasscheibchen (s. Bild 1 oben) ..... es war nicht einfach. Ich hatte nicht damit gerechnet überhaupt ein halbwegs passables Bild damit hinzubekommen. Umso überraschter war ich vom Ergebnis. Ich habe die Bilder nicht so bearbeitet, wie ich es normalerweise mache, sondern sie nahezu in ihrer ursprünglichen Qualität (fast OOC) gelassen. Das passt einfach besser zu diesem "Oldie". Mein Dank geht an Kim-Sophie, die mir diese tolle alte Kamera verkauft hat. 🙂